MechWarrior 1

Cover Daten:
Entwicklungsjahr: 1989
Designer: Paul Bowmann und Damon Slye
Developer: Dynamix
Publisher: Activision

Downloads:
- MechWarrior 1 (800 KByte)
- Handbuches (englisch).

Allgemeines:
MechWarrior kann von sich wahrscheinlich behaupten das erste richtige Simulations-Roboterspiel zu sein. Es war für seine Zeit ein Aufsehen erregendes Spiel. Das Gameplay basierte auf dem ausgezeichneten Physikmodell Dynamix, das in früheren Flugsims benutzt wurde. Man darf zum grafischen nicht vergessen, dass die Leistungsfähigkeit der früheren Computer noch alles anderes als gut waren. Nichtsdestotrotz das MechWarrior noch die EGA (Grafikstandart mit 16 Farben) Grafik nutzte, waren die 3d Mechs! damals standardsetzend! Insofern war dieses Spiel ein guter Einstand des BattleTechs im Computerbereich.!

Cockpit

Zum Spiel:
Man ist Gideon Braver Vandenburg, Sohn des Dukes von Ander's Moon. Der Vater wird von Piraten getötet und nach seinem Tod der Zusammenarbeit mit diesen Piraten bezichtigt. Man selbst schlägt darauf hin die Karriere eines Söldners ein, um den Ruf des Vaters wiederherzustellen und sein Nachfolger zu werden.
Zusammengefasst: Als einziger Überlebender der Herrscherfamilie von Ander's Moon müßt ihr herausfinden wer hinter den Angriff steckt und sie zur Strecke bringen. Erzählt wird sie hauptsächlich in verschiedenen Bars, wo ihr bestimmte Planeten erfahrt; wo ihr mehr Infos bekommen könnt, bis ihr am Ende zu eurer Rache kommt ...
Für die Rache haben Sie fünf Jahre Zeit um eine starken Einheit von Mechs und guten Piloten aufzubauen, die gut genug ist um Ihren starken Feind anzugreifen. Dies soll Ihnen mit zahlreichen Söldnermissionen in der Sie in der Folge Ihre kleine Söldnereinheit Managen; , mit allen was dazu gehört, wie Ersatzteile, geborgene Mechs, sich um neue Piloten und gut bezahlte Aufträge kümmern, etc .. irgendwann gelingen.
Die Kämpfe finden in 3D-Perspektive statt, von wo aus sie das ganze aus dem Cockpit heraus betrachten. Die Kämpfe dauern normalerweise unter 10-20 Minuten, weil die Karten klein, die Konkurrenten wenig (< 5) und die Ziele begrenzt sind. Desweiteren wurden praktisch alle Details aus dem Brettspiel integriert, Torsodrehungen, Hitze, Sprünge und im Gegensatz zum Nachfolger konnten Mechs hier sogar stürzen.

Fazit:
Trotz der Tatsache, dass das Spiel sehr alt und so gut wie keine Herausforderung vom Spiel her für die Player von Heute darstellt, darüber hinaus die Grafik für heutige Verhältnisse gewöhnungsbedürftig ist ;-), empfehle ich es allen die mal einen Marodeur; Jenner; Locust oder ähnliche Modelle steuern möchten.

Mehrere Szenen aus dem Spiel

Technik:
Das Programm arbeitet noch auf DOS Ebene. Beim Spielen habe ich festgestellt, das so ein kleiner Locust meinen Jenner innerhalb von Sekunden zerlegt hatte. Also benötigt man dafür ein Programm um die Prozessor Leistung zu senken. Da ich noch kein Programm dafür gefunden habe kann ich hier noch keins anbieten. Wenn Ihr also so eins habt, dann mailt Leonard Bracker eure Info zu, damit ich sie anderen auch anbieten kann. Denkt bitte daran es sollte Free Ware sein!.